Bach 1720
Ein Hort
alpineSAGENsagen
Aschenbrödel
 -Besetzung
 -Zum Text
 -Fotos
 -Kritiken
 -Zur Wiederaufnahme
Kassandra
Babel

 

 

 


Robert Walser ASCHENBRÖDEL

Musik:

Martin Derungs

Direktion Matthias Weilenmann

Regie Gian Gianotti

Nach dem Dramolett von Robert Walser

Textfassung: Martin Derungs, Gian Gianotti

 

Personen:

Aschenbrödel  (Mezzo)

Prinz   (Altus)

Zwei Schwestern  (Sopran)

Der Narr   (Tenor)

Der König   (Bass)

3 Pagen   (Sopran)

Das Märchen  (Sprechrolle)

Instrumente:

Blockflöten

Kontrabass

Flügelhorn

Gitarre

Schlagzeug

©

Martin Derungs

Gian Gianotti

Zürich 1996

 


Der Inhalt

Die Lebens- und Werkkonzeption von Robert Walser steht im Zentrum der Beschäftigung mit dem Thema ASCHENBRÖDEL: "das Dienen, das Dienen-wollen, Dienen- müssen und das Dienen-verweigern" als ideelle und praktische Basis für die Sparten, Personen und Mittel. Die Positionierung von Aschenbrödel in ihrem eigenen Lebens- konzept entspricht in eindrücklicher Weise der Lebenskonzeption von Robert Walser als Gehülfe, als Tanner, als Dichter und Briefeschreiber, als Liebhaber ... bis hin in die Gespräche, die er mit Carl Seelig bei den Wanderungen geführt hat.

Robert Walser gestaltet das Grimm-Märchen nach seiner Konzeption neu: Aschenbrödel möchte gar nicht Prinzessin werden. Als Prinzessin wäre es ja nicht mehr Aschenbrödel ... bis das Märchen auftritt (eine Kunstfigur von Robert Walser) und ihm nahelegt, dass es gar keine Wahl habe, es, das Märchen wolle es so, und das Publikum und alle würden es von ihm erwarten ...  Aschenbrödel überwindet sich, gibt sich geschlagen und opfert sich, dem Märchen zu Diensten.

 

 

      

Robert Walser ASCHENBRÖDEL 1997

ein Verbindungsprojekt von Musik- und Schauspieltheater

Musiktheater nach Leben und Dramolett von Robert Walser.

Für die Figur "das Märchen" wurde die Form des Schauspiels gewählt. Ein Schauspieler verkörperte sie, die gesprochene Stimme wurde gemeinsam mit einer Violinstimme als musikalische Linie behandelt. Die Inszenierung in der grossen Shedhalle (Rote Fabrik Zürich) führte das Raumexperiment des Babel-Projektes radikal weiter.

6 Vorstellungen in Zürich. Eine theater forum - interne CD Einspielung.

 

 

 


Es wurde eine

CD-Einspielung

des Werkes

hergestellt

Textfassung im Booklet

 


Shedhalle Zürich, Rote Fabrik

Premiere: 14. März 1997

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

theaterforum.ch
info@theaterforum.ch

Webdesign& Hosting ICSurselva

CMS: TYPO3

Besuchen Sie auch die Seite www.gianotti.ch